Mini-Kiwi

Botanischer Name:

Actinidia arguta

Familie:

Strahlengriffelgewächse (Actinidiaceae)

Herkunft und Verbreitung:

Die Mini-Kiwi ist in Japan, Korea und Nordostchina beheimatet.

Aussehen:

Die Mini-Kiwi gehört, wie die Kiwi, zu den Schlingpflanzen. Man unterscheidet ein- und zweihäusige Sorten. Bei letzteren sollte auf 6-8 weibliche Pflanzen eine männliche gepflanzt werden, um eine gute Befruchtung zu erreichen. Die Blüte ist Anfang bis Mitte Juni. Die Blätter haben intensiv rot gefärbte Stiele. Blüten und Blätter sind insgesamt sehr dekorativ. Die Früchte der Mini-Kiwi sind 2-3cm lang, unbehaart, glattschalig und erinnern in der Form an Stachelbeeren. Sie reifen ab Anfang Oktober und können direkt von der Pflanze gegessen werden. Mini-Kiwis besitzen ein kräftiges Wildfruchtaroma und haben einen feigen-ähnlichen Geschmack. Mit den ersten Erträgen ist ab dem 3. Standjahr zu rechnen.

Anbau:

Arguta-Kiwis werden meist in Hausgärten zur Bekleidung von Spalieren, Wänden oder Pergolen verwendet. Sie sind frosthärter als die großen Kiwis und besitzen eine kürzere Vegetationsdauer. Der Boden sollte leicht sauer sein, man kann auch physiologisch sauer wirkende Dünger verwenden. Gegenüber Krankheiten und Schädlingen ist die Mini-Kiwi ungewöhnlich widerstandsfähig.

Inhaltsstoffe und Heilwirkung:

Arguta-Kiwis sind reich an Vitamin C und E. Bedeutend sind auch die Gehalte an Kalium, Calcium, Eisen und Ballaststoffen. Amerikanischen Untersuchungen zufolge soll die vorhandene Proleolytsäure den Cholesteringehalt im Körper senken. Große Mengen von frisch verzehren Früchten wirken abführend.

Verwendung:

Die Früchte sind ebenso vielseitig verwendbar wie die der großen Kiwi. Die glatte Schale kann mitgegessen werden.