Name:
Ananasrenette
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Reifetyp:
spät
Verwendung:
  • Tafelobst
Klimaanspruch:
hoch
Synonyme:
Herkunft:
Unsicher, Belgien oder Holland. Ab 1820 in Zülpich / Rheinland kultiviert. 1826 von Diel erstmals beschrieben. In Deutschland, Belgien, Holland verbreitet.
Allgemeine Beurteilung:
Eine Sorte mit hohem Zier- und Nutzwert für den Hausgarten durch die günstigen Wuchseigenschaften, das feine Aroma und das dekorative Aussehen. Um gehaltvolle Früchte zu ernten, muss allerdings ausgedünnt werden. Ebenso erfordert die Anfälligkeit der Sorte an den meisten Standorten Pflanzenschutz. Sollte als Hochstamm nur in günstige Lagen gepflanzt werden, wenn darüber hinaus die intensive Kronenpflege gewährleistet werden kann.
Frucht:
Klein, selten mittelgroß. Oft kugelförmig sehr wenig abgeflacht (etwas hochgebaut), meist jedoch breit-eiförmig. Grundfarbe ansprechend zitronen- bis goldgelb. Schale glatt, stumpf, auch glänzend und wachsig; viele Lentizellen, groß und erhaben, dreieckig und sternchenförmig, verkorkt. Stielgrube flach, manchmal kaum wahrnehmbar, mittelweit bis weit, bleibt meist grün. Stiel sehr kurz, mitteldick. Kelchgrube oft nicht vorhanden, meist sehr flach, mit feinen Falten. Kernhaus mittelgroß, mittig; Achse meist weit geöffnet; Wände hoch, schmal, bogen- bis nierenförmig, mit schmalen, meist ausgeblühten Rissen. Viele Kerne, gut ausgebildet, länglich, kurz zugespitzt. Fleisch gelblichweiß, abknackend, später mürbe werdend.
Baum:
Wächst schwach, bildet kleine hochpyramidale Kronen; blüht früh und regelmäßig hoch; Anteil kleiner Früchte durch Ausdünnen reduzieren; trockene Verhältnisse erhöhen den Anteil sehr kleiner, wenig aromatischer Früchte; anfällig für Mehltau, Obstbaumkrebs und Blutlaus, dagegen sehr widerstandsfähig gegen Schorf.
Besondere Merkmale:
Meist breit-eiförmige zitronen- bis goldgelbe Frucht, mit großen verkorkten Lentizellen.