Über Uns Aktuelles Arbeitsbereiche Projekte Service

Weißer Wintertaffetapfel (Apfel)

Synonyme
Glasapfel, Weißer Wachsapfel

Reifetyp
Spät

Verwendungszweck
Wirtschaftsobst, Tafelobst

Klimaanspruch
mittel

Erntemonat
Oktober

Herkunft

Unbekannt, sehr alt, vermutlich
von Diel erstmals beschrieben.

Allgemeine Beurteilung

Ein um 1900 sehr verbreiteter, vorwiegend zur Mostbereitung genutzter Apfel. Sein Marktwert als Tafelfrucht war, obwohl er auf dem Lager ein feines Aroma entwickelt, wegen der starken Anfälligkeit für Schorf gering. Abgesehen davon ist die Sorte genügsam und eignet sich in lufttrockenen Lagen für den Landschaftsobstbau, auf Grund der breit überhängenden Kronen jedoch nicht an Wegen.

Frucht

Klein. Kugelförmig abgeflacht (auch stark abgeflacht). Oberfläche meist eben, teils mit ganz schwachen breiten Kanten. Grundfarbe gelblichweiß, Sonnenseite hellrot verwaschen. Schale glatt, wachsig; sehr kleine auf der Grundfarbe durchscheinende, rot umhöfte Lentizellen. Stielgrube mitteltief, meist eng, strahlig berostet, mit oft drei breiten Kanten und schmaler Nase, die den kurzen Stiel beiseite drückt. Kelchgrube mittelweit, mitteltief, mit feinen Falten und auch breiten Kanten. Kelch geschlossen; Blätter mittellang, büschelartig aufgestellt. Kernhaus sehr klein; Achse meist geschlossen; Wände halbmondförmig. Kerne klein, breit, fast rundlich. Fleisch weiß, feinzellig, mildsäuerlich, saftig.

Baum

Wuchs mittelstark bis stark mit breitgewölbter, großer, dichter Krone und hängenden Fruchtruten. Mittelspäte, kurze Blüte, etwas frostgefährdet; fruchtet spät, mittelhohe Erträge. Anfällig für Schorf und Obstbaumkrebs. Nur mäßige Ansprüche an Boden und Lage.

Besondere Merkmale

Flache Frucht mit typischer „dreieckiger“ oder mit Fleischnase versehener, teils strahlenförmig berosteter Stielgrube. Tiefe Kelchröhre.