Über Uns Aktuelles Arbeitsbereiche Projekte Service

Roter Trierer Weinapfel (Apfel)

Synonyme
Trierer Weinapfel, Roter Holzapfel

Reifetyp
Spät

Verwendungszweck
Most/Saft

Klimaanspruch
hoch

Erntemonat
November

Herkunft

Sämling aus der Trierer Gegend. 1872 zum ersten Mal beschrieben.In West- und Süddeutschland, Luxemburg, Frankreich, Schweiz und Österreichverbreitet, früher oft an Straßen angepflanzt.

Allgemeine Beurteilung

Hohe Ertragsfähigkeit macht die Sorte wertvoll. Sie leidet aber an vielen Standorten stark unter Schorfbefall und bringt oft sehr kleine Früchte, und kann deshalb heute nicht mehr generell empfohlen werden.

Frucht

Klein. Breit-eiförmig, teils kugelförmig sehr wenig, bis wenig abgeflacht. Oberfläche eben, teils mit schwachen breiten Kanten. Die gelblich grüne Grundfarbe ist oft wenig sichtbar, da sie von düsterem bräunlich- bis bläulichem Rot verwaschen und streifig bedeckt ist. Schale derb, glatt, etwas glänzend. Stielgrube eng, mitteltief. Stiel lang, dünn. Kelchgrube kaum wahrnehmbar, sehr flach, mit schwachen Rippen und häufig Fleischperlen. Kelch sehr klein, meist geschlossen. Kernhaus mittelgroß. Kerne zahlreich, gut ausgebildet, meist klein, kurz zugespitzt. Fruchtfleisch sehr fest, saftig, grünlich gelb; vorwiegend säuerlich und leicht herb.

Baum

Anfänglicher starker Wuchs, wird mit Ertragseintritt schwächer, z. T. auch kümmerlich. Aufrechte hohe Krone, wird später breit und hängend. Länglich ovale, wollige Blätter, dunkelgrün und fein gesägt. Durch sehr späte Blüte hohe Ertragssicherheit. Früher Ertragsbeginn, sehr hohe, regelmäßige Ernten, bei Überbehang nur jedes 2. Jahr. Verlangt gute Böden mit reichlich Wasser und Weinbauklima.

Besondere Merkmale

Kleine meist breit-eiförmige Frucht mit saurem grünem Fruchtfleisch und sehr schmaler spitzkegelförmiger Kelchröhre.