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Porzenapfel (Apfel)

Reifetyp
Spät

Verwendungszweck
Most/Saft

Klimaanspruch
gering

Erntemonat
September

Herkunft

Zufallssämling aus dem Kreis Trier, etwa seit 1920 bekannt. Im Saar- und Moselraum, sowie in Luxemburg verbreitet.

Allgemeine Beurteilung

Der ‘Porzenapfel’ ist auch heute noch eine aktuelle Mostapfelsorte des Saar-/Moselraumes, speziell für die Apfelweinherstellung (im Moselraum ‘Viez’ genannt). Wegen seiner vorzüglichen technologischen Qualität, Ertragstreue und Unanfälligkeit gegenüber Krankheiten und Schädlingen wird er für den Kelterobst-Vertragsanbau empfohlen.

Frucht

Mittelgroß. Teils kugelförmig abgeflacht, teils kegelförmig (langsam abnehmend). Oberfläche eben, Querschnitt etwas unrund. Grundfarbe strohgelb, Deckfarbe sonnenseits dunkelrot, gestreift. Schale glatt, etwas wachsig. Stielgrube meist mitteltief, mittelweit, beulig, grob bis schuppig grünbraun berostet. Stiel mittellang. Kelchgrube mitteltief, mittelweit, mit feinen Falten teils auch schwachen Rippen. Kelch mittelgroß, viertel bis ganz geöffnet. Fruchtfleisch weiß, herbsäuerlich und würzig. Zuckergehalte bei 14 % (59° Öchsle), Säurewerte bei 13 g/l.

Baum

Stark wachsend, bildet breitpyramidale Kronen, trägt spät, dann aber reich. Alternanzneigung sehr gering. Für den Most- und Kelterobstanbau werden auch mit dieser Sorte halbintensive Anlagen auf mittelstark wachsenden Unterlagen (MM 106, MM 111) gepflanzt. Blüht sehr spät, gute Befruchtersorte. Die Sorte ist hochgradig widerstandsfähig gegen alle relevanten Krankheiten und Schädlinge sowie gegen Frost. Früchte sind gesund und faulen nicht. Insgesamt eine auch heute noch empfehlenswerte Keltersorte für die intensive Produktion.

Besondere Merkmale

Beulige Stielgrube, flächig grünbraun, teils grob und schuppig berostet. Kleines Kernhaus.