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Pfirsichroter Sommerapfel (Apfel)

Synonyme
Sommerrosenapfel, Pfirsichroter Sommerrosenapfel

Reifetyp
Früh

Verwendungszweck
Tafelobst, Küche

Klimaanspruch
gering

Erntemonat
August

Herkunft

Von Dittrich erstmals beschrieben. Vermutlich von Sickler aus Frankreich mitgebracht, einst in Thüringen sehr verbreitet.

Allgemeine Beurteilung

Diese alte Sommersorte kann auch heute noch dem Liebhaber empfohlen werden. Der relativ kleine Apfel hat eine herrliche blutrote Färbung und zum richtigen Zeitpunkt gepflückt, einen für eine Sommersorte guten Geschmack. Wie bei den meisten Sommersorten hat auch er eine sehr begrenzte Haltbarkeit und muss am Baum durchgepflückt werden.

Frucht

Klein bis mittelgroß. Kugelförmig, zur kleinen Kelchfläche verjüngt. Oberfläche durch fünf breite Kanten etwas uneben. Grundfarbe gelbweiß; Deckfarbe hellrosa bis dunkelkarminrot. Schale glatt mit roten Lentizellen. Stielgrube mitteltief, mittelweit. Stiel lang, dünn und gekrümmt. Kelchgrube eng mit kleinen Falten und starken Rippen. Kelch geschlossen, mit langen befilzten aufrecht stehenden Blättern. Fleisch weiß, unter der Schale etwas rötlich, feinzellig, saftig, mürbe und weinsäuerlich gewürzt. Als Frühsorte ist die Haltbarkeit sehr begrenzt; schon nach wenigen Tagen wird die Frucht mehlig.

Baum

Wächst in der Jugend stark, später mittelstark. Krone hochkugelig, später breit bis überhängend, sparrig und unordentlich. Verlangt nur wenig Erziehung und Aufbau. Ertrag setzt früh ein und ist regelmäßig. Blüte ist mittelfrüh, klimatisch robust, gute Pollenqualität. Baum und Frucht sind sehr widerstandsfähig gegen Schorf, Mehltau und andere Krankheiten.

Besondere Merkmale

Meist fünf deutliche Kanten. Lange schmale Kelchblätter; langer dünner Stiel. Lange Kelchröhre. und weißes in Schalennähe auch gerötetes Fruchtfleisch.