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Nathusius' Taubenapfel (Apfel)

Reifetyp
Mittel

Verwendungszweck
Tafelobst, Küche

Klimaanspruch
gering

Erntemonat
Oktober

Herkunft

Im Jahr 1824 von Obergärtner Dieskau in der Althaldensleber Baumschule aus einem Kern gezogen und nach dem Obstbauförderer Gottlob Nathusius benannt.

Allgemeine Beurteilung

Die Sorte ist vor allem eine Schaufrucht. Die inneren Werte entsprechen nicht der äußeren Schönheit.

Frucht

Mittelgroß (L = 70-80 mm, B = 60-70 mm), Form regelmäßig, kegelförmig abgestumpft, oft auch oval bis eiförmig. Bauch stielnah und dort schön abgerundet. Glatte, glänzende und ziemlich zähe Schale mit weißgelber Grundfarbe, oft ist die ganze Frucht verwaschen rot und rosa gefärbt, z. T. auch streifig. Öfters sind die Früchte bläulich-weiß bereift. Stielgrube mitteltief bis tief, eng, selten berostet. Stiel mittellang, mitteldick und holzig. Kelchgrube mitteltief, eng, mit feinen Falten, teils auch schwachen Rippen. Kelch klein, geschlossen; Blätter lang, aufrecht, uneinheitlich ausgerichtet. Kelchhöhle trichterförmig mit kurzer bis langer, schmaler Röhre, die wie abgeschnitten endet. Kernhaus mittelgroß, stielnah; Achse mittelweit- bis weit geöffnet; Wände schmal, bogenförmig, glatt. Kerne klein, länglich, kurz zugespitzt, dunkelbraun. Feinzelliges, rein weißes Fleisch, zuerst fest, später mürbe, erfrischend weinsäuerlich, mit deutlichem Bittermandelgeschmack.

Baum

Schwach wachsend, bildet mittelgroße, breitpyramidale Krone, Äste mit kurzem Fruchtholz dicht besetzt. Kräftige, etwas wellige Jahrestriebe mit kurzen Internodien. Schmale, mattgrüne und dicht behaarte Blätter. Die Sorte blüht spät und bevorzugt schwere, eher feuchte Böden und nicht zu windige Lagen. Sie kommt früh in Ertrag und ist ein dankbarer Träger.

Besondere Merkmale

Lange Fruchtform und Schalenfarbe. Bittermandelgeschmack.