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Lanes Prinz Albert (Apfel)

Reifetyp
Mittel

Verwendungszweck
Tafelobst, Küche, Most/Saft

Klimaanspruch
gering

Erntemonat
September

Herkunft

1840 von Th. Squire oder J. Lane gezogen. 1857 von H. Lane und Söhne/ England in den Handel gebracht
Eltern: ‘Russet Nonpareil’ x ‘Wellington’

Allgemeine Beurteilung

Infolge des schwachen Wuchses ist diese Sorte eher für Wandspaliere als für den Streuobstbau geeignet. Der Ertrag setzt häufig bereits im Pflanzjahr ein und ist hoch. Dies führt zu frühem Erschöpfen des Baumes und zu relativ kurzer Lebensdauer. Auch für Höhenlagen geeignet.

Frucht

Groß bis sehr groß (125 – 200 g). Form insgesamt unregelmäßig, oft ungleichhälftig; kugelförmig abgeflacht, teils etwas hochgebaut. Oberfläche uneben mit breiten Kanten. Grundfarbe grünlichgelb, sonnenseits karminrot gestreift oder verwaschen. Stielgrube mitteltief, mittelweit bis weit, mit breiten Kanten, manchmal mit Nase. Stiel kurz, mitteldick. Kelchgrube mitteltief, mittelweit mit feinen Falten und breiten Kanten. Kelch mittelgroß, halb geöffnet; Blätter kurz, mittelbreit. Kernhaus groß. Gefäßbündellinie stark ausgeprägt, breit zwiebelförmig. Kerne gut ausgebildet, mittelgroß, breit und länglich. Geschmack frisch säuerlich mit wenig Zucker und schwach gewürzt. Fruchtfleisch cremeweiß, wenig saftig und feinzellig.

Baum

Wuchs anfangs mittelstark und sparrig, später flach. Die breitkugeligen Bäume zeigen hängenden Wuchs und neigen zur Vergreisung, daher regelmäßiges Auslichten ratsam. Blüte mittelfrüh, langanhaltend und wenig frost- und nässeempfindlich. Blütenblätter sortentypisch rötlich. Ertrag sehr früh einsetzend, regelmäßig und hoch. Baum anfällig für Mehltau und Lausbefall.

Besondere Merkmale

Ertrag bereits im Pflanzjahr einsetzend. Stielseite meist grünbleibend. Stielgrube oft dreieckig.