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Kleiner Fleiner (Apfel)

Synonyme
Glasfleiner, Fleiner Petit

Reifetyp
Mittel

Verwendungszweck
Tafelobst, Küche, Most/Saft

Klimaanspruch
mittel

Erntemonat
September

Herkunft

Unsicher, sehr alte Sorte. Verwandt mit der aus Flein bei Heilbronn /Baden-Württemberg stammenden Sorte. Schon 1760 wurden ‘Fleiner’ genannt.

Allgemeine Beurteilung

Diese früher sehr weit verbreitete und beliebte Sorte aus der ‘Fleiner’ Gruppe, ist heute fast verschwunden. Für den Streuobstanbau aber aufgrund der vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten sehr gut geeignet.

Frucht

Klein bis mittelgroß. Form insgesamt unregelmäßig, oft ungleichhälftig; meist kegelförmig (auch spitz zulaufend) sowohl wenig, als auch stärker abgestumpft, selten kugelförmig wenig abgeflacht. Grundfarbe hellgrün, später ins weissliche übergehend, Deckfarbe wenig hellrot verwaschen. Schale glatt, matt glänzend, mit Warzen versehen; wenig Lentizellen, klein, hell, mit hellroter Umhöfung. Stielgrube mitteltief, eng, fein und strahlig berostet. Stiel kurz, mitteldick und holzig. Kelchgrube mitteltief bis tief, eng, mit feinen Falten. Kelch klein und geschlossen; Blätter lang, mittelbreit, am Grund sich berührend. Kelchhöhle flach, mittelbreit, kegelförmig. Kernhaus klein bis mittelgroß, kelchnahe; Achse geschlossen; Wände halbmond- bis ohrenförmig, mit feinen Rissen. Viel Kerne, gut ausgebildet, mittelgroß, mittelbreit, fein gestrichelt. Fruchtfleisch weiß, fest, mittelfeinzellig, saftig, vorwiegend süß.

Baum

Wuchs stark, bildet eine kräftige hochgewölbte, später hängende Krone; die Äste sind stark und gut mit Fruchtholz besetzt. Blüte früh, etwas frostanfällig. Sehr fruchtbare Sorte, wenig alternierend.

Besondere Merkmale

Typische kegelförmig abgestumpfte Form. Tiefe, enge Kelchgrube. Weißes Fruchtfleisch. Gestrichelte Kerne. Rot umhöfte Lentizellen.