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Ingrid Marie (Apfel)

Reifetyp
Mittel

Verwendungszweck
Tafelobst

Klimaanspruch
mittel

Erntemonat
September

Herkunft

Um 1910 an der Gartenbauschule Flemlöse /Dänemark am Standort von einem ‘Cox' Orange’ Baum entdeckt. Nach der Tochter des Lehrers Madsen benannt.

Allgemeine Beurteilung

Die Sorte eignet sich für maritime Regionen in Nordeuropa (Niederelbe, Südschweden, Dänemark ), denn sie benötigt luftfeuchte Lagen für eine gute Fruchtentwicklung. Dann entwickelt sich ein sehr wohlschmeckender Apfel mit Anklängen an ‘Cox' Orange’.

Frucht

Mittelgroß. Form sehr regelmäßig; kugelförmig abgeflacht, mittelbauchig. Grundfarbe gelbgrün, später hellgelb, Deckfarbe vorherrschend dunkel- bis purpurrot. Schale wachsig mit vielen hellen, meist durchscheinenden Lentizellen. Stielgrube mitteltief, weit, meist grob bis schuppig berostet. Stiel mittellang bis lang und holzig. Kelchgrube flach, weit, teils mit feinen Rissen. Kelch groß, offen mit aufrechten Kelchblättern. Kernhaus klein bis mittelgroß, stielnahe; Achse wenig geöffnet; Kernfächer schmal mit gut ausgebildeten, ovalen und zugespitzten Kernen. Fruchtfleisch cremegelb, außen grünlich, unter der Schale rötlich, saftig und weinsäuerlich, aber schnell mürbe werdend.

Baum

Mittelstark wachsend mit aufrechten Leitästen und dicht verzweigt. Die ausladenden Kronen sind breitkugelig mit hängendem Wuchs und durch die starke Verzweigung sehr dicht. Blüte mittelspät und mittellang. Blütenblätter mittelgroß und im Ballonstadium mit viel rosa. Erträge sehr unterschiedlich, in geeigneten Regionen mittelhoch, aber alternierend. Die Sorte ist anfällig für Fruchtfäule und Krebs sowie kupferempfindlich.

Besondere Merkmale

Sehr regelmäßige Frucht mit hellen Lentizellen auf dunkelroter Deckfarbe. Schuppig berostete Stielgrube.