Über Uns Aktuelles Arbeitsbereiche Projekte Service

Hauxapfel (Apfel)

Synonyme
Haux, Haux’ Apfel

Reifetyp
Spät

Verwendungszweck
Küche, Most/Saft

Klimaanspruch
gering

Erntemonat
Oktober

Herkunft

Um 1920 von Andreas Haux aus Göppingen-Jebenhausen / Baden- Württemberg aus Samen von ‘Roter Trierer Weinapfel’ gezogen und 1925 ausgepflanzt.

Allgemeine Beurteilung

Der Baum ist sehr robust und frohwüchsig und somit für den Streuobstbau insbesonders als Stammbildner sehr gut geeignet. Die Früchte eignen sich gut zur Verwertung.

Frucht

Mittelgroß bis groß. Form unregelmäßig, meist kugelförmig abgeflacht, zur kleinen Kelchfläche verjüngt, oder kegelförmig abgestumpft, auch etwas hochgebaut. Grundfarbe gelblich grün, Deckfarbe orange- bis dunkelrot vewaschen, gestreift und leicht marmoriert mit hellen Lentizellen. Stielgrube tief, mittelweit und innen fein hellbraun berostet. Stiel mittellang und dünn bis mitteldick. Kelchgrube mitteltief, mittelweit mit typischen Fleischperlen. Kelch mittelgroß, geschlossen bis halb geöffnet. Kernhaus klein, stielnahe mit glatten, halbmondförmigen Wänden; Achse kurz, geöffnet; Kernfächer klein, zur Achse wenig geöffnet. Gefäßbündellinie flachrund, breitgedrückt und weit ausgedehnt, schalennahe. Viel Kerne mittelgroß, teils rundlich, kurz zugespitzt. Fruchtfleisch weißlich grün, später gelblich, wenig saftig und hart, mürbe und mit fruchtiger Säure.

Baum

Die sehr starkwachsenden Bäume ergeben anfangs aufrechte, später hochgewölbte Kronen. Der Kronenhabitus ist aufwärts gerichtet und bei ungeschnittenen Kronen ziemlich ungeordnet. Die Blüte ist mittelfrüh und langanhaltend. Der Ertrag ist hoch und regelmäßig. Auf nassen Böden etwas mehltauanfällig, ansonsten sehr robust.

Besondere Merkmale

Helle Lentizellen. Fleischperlen in der Kelchgrube. Flache, sehr breite Gefäßbündellinie. Auffallend große Blätter.