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Fraas´ Sommerkalvill (Apfel)

Synonyme
Fraas‘ Weißer Sommerkalvill, Sommerkalvill

Reifetyp
Früh

Verwendungszweck
Wirtschaftsobst, Tafelobst, Küche

Klimaanspruch
gering

Erntemonat
September

Herkunft

Zufallssämling von Dekan Fraas in Balingen / Baden-Württemberg entdeckt. 1850 erstmals von Ed. Lucas beschrieben, heute in Süddeutschland nur noch vereinzelt vorkommend.

Allgemeine Beurteilung

Auch für rauere Lagen ein sehr interessanter streuobstgeeigneter Herbstapfel, dessen Baum sehr robust ist und einen günstigen Kronenaufbau zeigt.

Frucht

Mittelgroß bis groß. Form etwas unregelmäßig; kugelförmig wenig abgeflacht, zur kleinen Kelchfläche leicht verjüngt, teils auch etwas hochgebaut, stielbauchig. Oberfläche leicht uneben mit schwachen breiten Kanten; oft ist eine Kante besonders ausgeprägt, sodass die Frucht ungleichhälftig wird. Grundfarbe grünlichgelb, Deckfarbe nur sonnenseitig blassrot verwaschen und gestreift. Schale uneben, manchmal warzig, leicht fettig, glänzend und mit vielen feinen, bräunlichen Lentizellen versehen. Stielgrube tief, eng bis mittelweit, strahlig berostet. Stiel kurz bis mittellang, etwas fleischig und mitteldick. Kelchgrube tief bis mitteltief und weit. Kelch geschlossen, von Falten und kleinen Rippen umgeben. Kernhaus mittelgroß; Achse weit geöffnet, mittellang. Wenig vollkommen entwickelte spitzovale Kerne. Fruchtfleisch weiß, locker und angenehm süß weinsäuerlich gewürzt.

Baum

Anfangs stark-, später schwächer wachsend. Kronen hochgewölbt kugelförmig und stark verzweigt. Blüten mittelgroß und mittelspät blühend, Blütenblätter etwas rosafarben, Kelchblätter lang. Ertrag früh einsetzend, nur wenig alternierend und hoch. Der Baum ist äußerst robust und wenig anfällig für Krankheiten und Schädlinge.

Besondere Merkmale

Unregelmäßige Kelchfläche mit Rippen, die bis an den Kelch verlaufen. Grünliche Streifen in der Grundfarbe. Weißes Fruchtfleisch.